Rückblick der Ex-Konfi Herbstfreizeit 2021

Rückblick der Ex-Konfi Herbstfreizeit 2021

Der Beginn der Reise war ein frischer Samstagmorgen. Ich hatte meinen Koffer bereits gepackt und wartete darauf, dass mich meine Eltern zum Bus fahren würden. Ich hatte Glück, dass zwei meiner Klassenkameraden im gleichen Konfus wie ich waren und wir so gemeinsam wegfuhren und ich bereits auf dem Parkplatz auf ein paar vertraute Gesichter zählen konnte. Wir als Konfusjahrgang, hatten uns schließlich lange Zeit nicht mehr vor Ort gesehen und so würden mir einige der anderen sicherlich unbekannt sein.

Die Busfahrt war sehr entspannt, auch wenn wir hier und dort im Stau standen. Nach guten vier Stunden Fahrt kamen wir gegen 18:15 in Hohenfelde an. Der Ort liegt direkt am Meer und während der Freizeit konnte ich die Ostsee durch mein Zimmerfenster sehen.

Gruppenfoto der Herbstfreizeit 2021

Beim ersten Abendessen kam ich leider zu spät. Ich hatte das Glockenläuten nicht gehört. Das war mir ziemlich, besonders, weil mich alle anschauten. Während des Essens merkte ich dann aber was für eine Community wir sind.  Wir halfen uns gegenseitig beim Ein- und Abdecken, aßen miteinander und warteten bis alle mit dem Essen fertig waren. Zum Abschluss des Tes sangen wir noch miteinander und beendeten den Abend klangvoll. Die erste Nacht schlaf ich einigermaßen ok; wir hatten die Heizung zu spät angemacht und so war es ziemlich kalt im Zimmer.

Steckbriefe der Zimmergruppen und Leitenden

Der Sonntag startete laut! Zwei Jugendleiter kamen mit einer Musikbox in jedes Zimmer und drehten laute Musik auf, um uns so zu wecken. Ich dachte ,,Sympathisch!“ Halb verschlafen zog ich mich an und traf mich zum freiwilligen Frühsport mit anderen vor dem Großen Tagesraum. Alle Interessierten konnten zwischen Spazierengehen mit Jule und ihrer Hündin Leia und Joggen mit Uli wählen, ich entschied mich für die langsame Morgenrunde. Wir spazierten den Strand entlang und sahen, wie die Sonne langsam aufging. Anschließend ging es zum Frühstück. Den restlichen Tag verbrachte ich damit, keinen Programmpunkt zu verpassen und nicht zu spät zu kommen. 😉 In der Mittagspause spielten wir in einer größeren Gruppe Fußball, was mir viel Spaß machte! Am Abend feierten wir einen gemeinsamen Jugendgottesdienst, den wir im Laufe des Tages selbst vorbereitet hatten. Somit ging der erste richtige Tag zu Ende.

Der nächste Morgen (Montag) sollte wieder mit lauter Musik beginnen. Ich war so müde, dass ich mich entschied, nicht zum Frühsport zu gehen. Das zahlte sich im Laufe des Tages aus, da am Nachmittag die ersten Spiele des Fußballturniers stattfanden. Ich war in einem gutem Team. Wir spielten gegen ein Team, welches weitaus stärker wirkte als unseres. Gegen alle Erwartungen schossen wir das erste Tor, auch, wenn es so nicht geplant war. Auch, wenn wir eigentlich den vollen Fokus auf die Abwehr gelegt und unser Tor lange Zeit sauber gehalten hatten, fingen wir uns gegen Ende des Spiel doch noch ein Gegentor. Ich konnte mich mit dem Unentschieden aber sehr zufriedengeben. Das Tagesthema des Dienstags war Gerechtigkeit vs. Gleichheit. Dazu gab es eine Präsentation und Spiele. Die Nachtwanderung am Abend endete mit Stockbrot und Musik am Lagerfeuer.

Nachtwanderung

Der dritte Tag (Dienstag) begann ebenso wie die Tage zuvor: Ich wurde um 8 Uhr geweckt, ging um 8:15 Uhr mit einigen anderen spazieren und frühstückte anschließend um 9 Uhr gemeinsam mit allen. Auf dem heutigen Tagesplan (Mittwoch) war für den Nachmittag der Besuch bei einer Straußenfarm eingeplant. Auf dem Weg dorthin unterhielt ich mich mit verschiedenen Leuten. Strauße sind, wie ich finde, keine schönen Tiere. Dennoch finde ich sie besonders, denn ihre Eleganz/ ihr Auftreten ist beeindruckend. Auf dem Rückweg zum Freizeitheim ging ich mit ein paar Kumpels am Wasser entlang. Wir suchten uns jeder einen flachen Stein, um ihn übers Wasser zu flitschen. Die Ostsee war sehr ruhig und das leise Wellenrauschen entspannte mich.

Das Wecken am Mittwoch war besonders laut und ich werde     diese Art des Weckens im Nachhinein vielleicht ein wenig vermissen. Ich machte dieses Mal einen Strandspaziergang, joggen war noch nie meins. Im Anschluss an das Frühstück fand wieder ein Plenum zum Tagesthema Nachhaltigkeit im Großen Tagesraum statt.  Anschließend gab es einen Workshop, viele kleine Spiele und ein gemeinsames Upcycling-Projekt: Insektenhotels aus alten Konservendosen.

Hohenfelde Armbänder flechten

Der vorletzte volle Tag (Donnerstag) begann wie jeder andere: Wecken, Spaziergang, Frühstück. Das Thema des Tages war Gender und Gleichberechtigung. Dafür wurde im Anschluss an eine Präsentation ein Workshop mit drei verschiedenen Stationen aufgebaut, an denen ich viel dazu lernen konnte. Für Donnerstag war eigentlich die Polonaise (gemeinsame Choreographie) geplant. Aufgrund des schlechten Wetters wurde sie aber auf den letzten Abend verschoben. Stattdessen gab es eine große Party am Abend.

Stockbrotbacken am Lagerfeuer

Der Freitag brach an und stand ganz im Zeichen der letzten Vorbereitungen für den Abschluss. Für den Bunten Abend musste die Bühne gebaut werden, die Acts mussten geprobt werden und das Ferienlager aufgeräumt und sauber gemacht werden. Und dann war da noch die Polonaise: Wir trafen uns um 20 Uhr mit unseren Tanzpartner*innen vor dem Haupthaus, um die Choreographie zu lernen. Beim anschließenden Bunten Abend wurden Theaterstücke, Gesangseinlagen, eine Modenschau, Witze, Musikstücke und vieles mehr vorgetragen. Der Abschluss des Hohenfeldefahrt ist war wie im Bilderbuch: Ich genoss den Abend und hatte Spaß.

WE <3 HF!

Und nun sitze ich im Bus und denke über diese Reise nach, wie besonders sie war!

Ein Bericht von Mio!

Bilder der Freizeit und Diashow

Bilder der Freizeit und Diashow

Die Freizeit ist leider vorbei, ihr wahrscheinlich im Urlaub und die Leitenden erholen sich von den vergangenen 2 Wochen. Doch damit ihr noch andere Dinge als euer neues Wissen, schöne Erinnerungen, neue Freunde und gebatikte T-Shirts von dieser Freizeit mitnehmen könnt, kommen hier noch einmal die schönsten Bilder der Freizeit zusammengefasst und leicht bearbeitet als Diashow.

Wir hatten eine wunderschöne Freizeit mit euch, freuen uns auf die kommenden Freizeiten und Konfi-Blöcke und bedanken uns hiermit für 2 tolle Wochen in Hohenfelde.

Euer HF-Blog Team

Abfahrt!

Abfahrt!

Bremen, wir kommen!

Heute wurde, leider, ein letztes Mal die Glocke geläutet, gefrühstückt und in die Zimmer und Zelte gegangen. Die Sommerfreizeit ist vorbei, die Konfirmand:innen, Leiter:innen und Hauptamtlichen wieder zu Hause.

Für uns alle war es unfassbar schön und besonders, diese Freizeit durchzuführen und begleiten zu können. Selten war ein Abschied aus Sicht der Leitenden so emotional. Wir freuen uns auf die nächste Fahrt. Bis bald, du geliebtes Hohenfelde!

Heidewitzka!

Heidewitzka!

Heidewitzka, was ein Tag. Nach den Festen des Christentums stand uns der letzte Religionstag bevor. Religion und Vernunft. Ziel war es, den Kreis zu schließen. Angefangen hatte die Freizeit mit der Frage, warum Menschen eigentlich Religionen gründen. Über die Weltreligionen hangelten wir uns nun auch zur letzten Frage: Wie hängen Religion und Vernunft miteinander zusammen. 

Im Plenum wurden grundsätzliche Informationen besprochen: Was ist Extremismus? Wieso entsteht dieser? Was ist Fundamentalismus? Wann wird Religion unvernünftig oder sogar gefährlich?

Danach ging es für die Konfirmand:innen auf die Zimmer und Zelte, wo eigenständig eventuelle Gefahren des Christentums, aber auch essentielle Werte erarbeitet werden sollten. 

Nach der Mittagspause, in der zum letzen Mal gebadet werden konnte, gab es ein von Pastorin Esther Joas und Julia Webner gestaltetes Plenum, in welchem die zukünftigen Elemente des Konfirmand:innenunterrichts besprochen wurden. Welche Projekte will ich? Wer teilt den Gemeindebrief aus?

Danach stand die, im Hohenfeldeslang Heidewitzka genannte, wohl größte, norddeutsche Aufräumaktion an. Das Lager musste sauber, die Klamotten gepackt, der Müll weggebracht und die Zimmer und Zelte geputzt werden. So gab es für uns Leitende, aber auch für alle Konfirmand:innen etwas zu tun. 

Nach dem Abendessen stand der Bunte Abend an. Jede und jeder der wollte, konnte etwas präsentieren. So war alles vertreten, über Musik, eine Modenschau, ein Rapbattle, einen gewitzten Sketch bis hin zu eigens geschriebenen Liedern. Nach dem Bunten Abend ging es für uns alle an den Strand, wo Pastorin Esther Joas die Freizeit Revue passieren ließ und es schaffte, bei dem wohl schönsten Sonnenuntergang der Welt, die richtigen Worte für das Ende der Freizeit zu finden. 

Nun brach die letzte Nacht an, die Sterne waren hell und klar über Hohenfelde und noch nicht alle Konfis ruhig in ihren Zimmern und Zelten.

Warum feiern wir eigentlich was?

Warum feiern wir eigentlich was?

Nachdem die Konfirmand:innen etwas über den Juden Jesus gelernt haben und sich mit der Entstehung des Christentums beschäftigten, war heute der dritte Tag des Christentums an der Reihe. 

Wusstet ihr, dass das Kirchenjahr mit der Adventszeit beginnt? Oder dass die Adventszeit eigentlich eine Zeit des Fastens ist? Wer war eigentlich Nikolaus?

Mit diesen und weiteren Fakten wurden die Konfis im Plenum konfrontiert, als ihnen als Überblick über das Kirchenjahr Stück für Stück jedes christliche Fest kurz und knapp vorgestellt wurde. Als Klausuraufgabe wurden innerhalb der Zimmer- und Zeltgruppen auf dem Gelände verteilte Fragen, Rätsel und Gegenstände bei einer kleinen Schnitzeljagd zusammengesucht.

Nanu? Was ist denn jetzt los? Ist es etwa Zufall, dass unser Gegenstand ein kleiner Osterhase ist und wir gleichzeitig erraten sollen, woher die Tradition der Ostereier kommt? Nein! Kein Zufall!

Jede Zimmer- und Zeltgruppe beschäftigt sich mit einem anderen Fest, welches abends beim gemeinsamen Abschluss vorgestellt wird. Achsooo!

Nachmittags wurde endlich das am Tauftag wegen zu starken Regenfalls abgebrochene Volleyballturnier fortgesetzt.

Niederlagen, die höher waren als der Flaggenmast, Angaben, tiefer als die Ostsee und Turnierteilnehmende, fairer als die Preise der Kantine. Sogar die Sonne hat sich zwischenzeitlich blicken lassen, um dem Team der Leitenden beim geradenochmalglückgehabt-Sieg zuzusehen.

Doch mit sportlichen Aktivitäten war an diesem Tag noch längst nicht Schluss. Der langersehnte Finaltag des Fußballturniers! 

Eröffnet wurde mit dem Spiel um Platz 3. Nach einem 0:0 Unentschieden konnte sich die Kiwi-Gang in einem heißen Elfmeterschießen gegen die Nusspli-Ritter durchsetzen und somit einen Platz auf dem Siegertreppchen ergattern.

Finale, ooooh! 

Bereits beim Einlaufen spürt man eine angespannte Kälte über den Fußballplatz huschen, sodass sich sogar der letzte Maulwurf bibbernd in sein Löchlein zurückzieht.

Anpfiff. Es geht direkt zur Sache. Die körperliche Überlegenheit der Leiter gegen das fußballerische (deutlich bessere) Können der Konfis. Nach wilden Spielzügen und einigen Torchancen führt das Team der Leiter zur Halbzeit recht verdient mit 1:0.

Zweite Halbzeit. Diesmal sind es die Konfis, die direkt richtig gut ins Spiel starten. Ein Angriff nach dem anderen. 

Zweikampf gewinnen, Ball kontrollieren, passen, in den Lauf spielen, abschließen. 

Kein Tor. 

Zweikampf gewinnen, Ball kontrollieren, passen, in den Lauf spielen, abschließen. 

Wieder kein Tor. 

Zweikampf gewinnen, Ball kontrollieren, passen, in den Lauf spielen, abschließen. 

Immer noch kein Tor! Ein Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt absolut verdient gewesen, doch die Abwehrkette der Gegner ist in ihrer Defensivarbeit eiskalt!

Doch dann! Plötzlich schnappt sich ein Leiter den Ball, umdribbelt gekonnt seine Gegner, kommt sogar am Torwart vorbei und schießt.

Toooooor!

2:0! Der wahrscheinlich beste Zeitpunkt, die Führung auszubauen. Der Gegner ist geschwächt, die Nerven am Ende.

Als der Schiedsrichter abpfeift, steht es 3:1. Die Erleichterung ist den Leitern deutlich anzusehen. Ganz so siegessicher scheinen sie sich vor dem Spiel nicht gewesen zu sein. 

Abends wurde sichergestellt, dass auch alle auf ihre Kosten kamen. So gab es nach dem leckeren Abendbrot erneut Freizeitprojekte wie Batiken, Hohenfelde-Armbänder oder das Bemalen von Hohenfelde-Steinen.