Tag 9 – Islam

Tag 9 – Islam

Jungs:

Heute Morgen wurden wir zuerst mit islamischer Musik geweckt, denn heute war der Tag, an dem wir den Islam näher kennenlernen sollten. Heute beim Frühsport wurden die Mädchen und Jungen getrennt, weil es im Islam häufig so gemacht wird. Und heute sollten die Mädchen ein Kopftuch tragen, weil sie dort auch ein Kopftuch tragen. Während des Plenums sollten die Mädchen hinten und die Jungen vorne sitzen, weil es in der Moschee so ist, weil die Jungs und Männer sich dann nicht ablenken können. Alle saßen auf dem Boden.

Ich als Junge finde es unfair, dass sie ein Kopftuch tragen müssen.

Nach dem Plenum hatten wir kurz Pause, bevor es Mittagessen gab. Nach dem Mittagessen gab es zwei Fußballspiele. Beide Spiele waren bei einem leichten Nieselregen, aber die Spieler haben sehr gut gespielt. Als diese Spiele vorbei waren, sollten alle Konfis in ihre Zelte und Zimmer, damit sie die Klausuraufgaben zum Thema ,,Islam“ bearbeiten können. Nach den Klausuraufgaben gab es die Pflichtprojekte. Heute Abend haben wir noch Islamgarten und Spaß am Singen. Nach dem Singen gibt es noch den gemeinsamen Abschluss.

Von: Leo

 

Mädchen:

Das Rufen eines Muezzins schallte heute früh durch die Gänge, denn heute ist der Religionstag Islam. Nach dem Frühsport kamen unsere Zimmerleiterinnen zu uns und brachten uns bei, wie man Kopftücher anlegt. Eigentlich ganz cool, weil wir die zu allen Pflichtpunkten am heutigen Tag tragen müssen. Leider hatten viele keine Halstücher dabei, und manche mussten ihre Kissenbezüge nehmen, aber wenigstens gab es am Frühstückstisch viel zu lachen. Gott sei Dank müssen wir nicht fasten. Über Fasten und viel mehr ging unser Plenum. Wir wurden sogar geteilt in Junge, Mädchen und mussten davor unsere Hände waschen. Die Besucherinnen, zwei Studentinnen aus Kiel, haben uns unsere Fragen über ihre Religion beantwortet. Langsam fing es an, unter den Kopftüchern warm zu werden, doch wir hatten eine Pause, wo wir sie ausziehen konnten. Zum Essen gab es Kartoffeltaschen. Danach war Mittagsruhe und viele sind zu “Klein Karstadt” gelaufen. Dort wurden meist Süßigkeiten, aber auch Postkarten gekauft. In den nächsten Tagen ist also Post zu erwarten. Zum Kaffee waren alle dann wieder da und es gab Donuts. Ungefähr eine halbe Stunde später war Treffen auf den Zimmern, um die Klausuraufgaben zu erhalten und zu bearbeiten. Das sind kreative Aufgaben, die auf den Zimmern bearbeitet werden und später ausgestellt werden. Jetzt sind Pflichtprojekte und die Täufling-T-Shirts werden gestaltet. Uns erwartet noch ein Besuch in einem Islamgarten. Da wir heute eine strikte Teilung der Geschlechter hatten, gibt es noch einen Blogeintrag der Jungs.

Von: Karoline

Tag 8 – Christentum 2

Tag 8 – Christentum 2

Wie immer wurden wir um 8 Uhr geweckt. Und dann mussten wir um 8.15 Uhr leider wieder Frühsport machen. Ganz normal gab es leckeres Frühstück. Während des um 10 Uhr beginnenden Plenums wurde uns mitgeteilt, dass wir heute Nachmittag den Jesusgarten veranstalten würden. Beim Jesusgarten müssen alle Zimmer und Zelte ein kleines Theaterstück aus dem Leben Jesu aufführen. Die Proben liefen sehr verrückt ab, weil ein paar Leute ihren Text vergessen haben. Außerdem wurden die Konfis sehr erfinderisch, da sie sich selber Requisiten suchen sollten, was dazu führte, dass z. B. Das Kreuz aus dem Flaggenmast, einem Stock und Seilen bestand Die erste Gruppe hat beispielsweise die Taufe von Jesus vorgespielt. Gut war das Stück, dass „Die Speisung der 5000“ zeigte, weil es alle lustig fanden, dass Ali aus der Schubkarre geworfen wurde, was allerdings natürlich zum Stück dazu gehörte. Das Highlight war das „Abendmahl“, da es ein kleines Musical war.

Von Keanu und Florian

 

Tag 7 – Christentum 1

Tag 7 – Christentum 1

Das prasseln des Regens weckte uns alle frühzeitig aus unserem tiefen Schlaf. Eines war sofort klar: Frühsport fällt aus!!! Als dann die Leiter kamen merkte man an dem Jubeln, dass auch die letzten gemerkt haben, dass es regnet. Nach dem Frühstück klarte das Wetter wieder auf. Perfekt gelaufen! Das Plenum handelte vom Christentum. Wir haben “1,2 oder 3” gespielt. Die Sendung kannten viele daher mussten keine Regeln erklärt werden und es war schnell zu Ende gespielt.

Zu essen gab es dann Kartoffelsuppe mit Würstchen. Mmmmmh! In der Mittagsruhe spielten die Mannschaften Girlpower, mit Teamführer Karo, und Team Ex, mit Teamführer Max. Das Spiel endete mit einem klaren 10:3 für Team Ex! Die Spieler stürzten sich hungrig auf die Mandelhörnchen, die es zur Kuchenausgabe um 15 Uhr gab. Jetzt sind Pflichtprojekte und danach Freizeitprojekte, Wir sehen einen Film, der Spielmann, und dann der gemeinsame Abschluss. Hoffentlich mit Helmuts Tagebucheinträgen über die Freizeit. Außerdem bedanken wir uns für die viele Post, die bei uns angekommen ist.

Laura Stelter, Karoline Tanck

Tag 6 – Ausflug nach Lübeck

Tag 6 – Ausflug nach Lübeck

Morgens ging es um 10:00 nach dem Frühstück zu den Bussen und dann nach Lübeck. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde und als wir am MUK (Musik und Kongress-Center) ankamen, sind wir in Richtung Marienkirche aufgebrochen. In der Kirche haben wir dann zur Mittagsandacht das gregorianische „Vater Unser“ mit fast 100 Leuten gesungen. Nach einer kurzen Führung durch die sehr schöne Kirche durch die Zimmerleiter/innen haben wir uns in Gruppen zusammen gefunden, einen Rallyebogen bekommen und uns auf den Weg durch die Stadt gemacht, um Fragen zu beantworten und Bilder zu machen/zu malen. Als wir dann schliesslich fertig waren, hatten wir noch Zeit um durch die Stadt zu bummeln und in ein paar Läden zu gehen. Um kurz nach 16 Uhr sind wir zurück gefahren mit Vorfreude auf die Polonaise und die Party. Vor der Polonaise gab es noch die Partnerbörse für die, die noch keinen Partner hatten. Dann ging es los. Es wurde sich auf dem Fußballplatz in Zweierreihen, Junge links, Mädchen rechts, aufgestellt. Nach ein paar Kreisen und häufigem Aufteilen und wieder Zusammenkommen untermalt von Akkordeonmusik war es dann zu Ende. Doch das Bild mit Jakob und Paul als Jungen in der Mädchenreihe blieb. Nach Ende des Tanzes zogen wir alle in den großen Tagesraum, wo die Leiter schon eine Disco mit Partylichtern und Musik vorbereitet hatten. Nach einer Stunde wildem Tanzen, die sich angefühlt hatte wie sechs, und als der gemeinsame Abschluss vorüber war, gingen wir auf unsere Zelte/Zimmer und es wurde geschlafen.

Von: Oliver & Clemens

Tag 5 – Judentum und der Holocaust

Tag 5 – Judentum und der Holocaust

Heute Früh streifte eine lustige Melodie durch die Gänge, obwohl der Tag gar nicht so lustig werden soll, denn unser Thema ist Holocaust/ Shoa. Nach dem gestrigen Fußballspiel saßen heute sehr viele müde Gesichter am Frühstückstisch. Die Stimmung sank beim Plenum, denn niemand hätte gedacht, dass dieses Thema so mitreißend ist. Die Bilder sind sehr gravierend gewesen und die trübe Stimmung zog sich bis zum Singen, wo wir das Vaterunser für morgen geübt haben. Zum Mittag gab es dann Käsetortellinis mit Tomatensoße und gesundem Salat. Weniger gesund war dann der Schokopudding mit Sahne, den es zum Nachtisch gab. In der Mittagspause sind alle zu Klein Karstadt gegangen. Jetzt sind wir in unseren Pflichtprojekten und im weiteren Tagesverlauf erwartet uns noch eine Lesung aus dem Buch 28 Tage lang, “Wir dürfen singen #2” und ein Ausschnitt aus dem Film “Das Leben ist schön”.

In unserem Blog haben wir öfters die Pflichtprojekte erwähnt – doch was ist ein Pflichtprojekt? Am Anfang der Freizeit gab es fünf verschiedene Angebote, aus denen wir wählen konnten. Das jeweilige Projekt findet täglich statt und ist Pflicht.

  • Medien: In der Gruppe Medien haben wir geteilte Aufgaben. Die eine Gruppe macht Flugblätter, auf die sie alle neuen Infos schreiben, die dann am Ende zu einer Zeitung zusammengefügt werden können. Die nächste Gruppe schreibt den Blog. Andere gestalten die Klausur-Aufgaben. Das sind kreative Aufgaben, die wir nach dem Plenum bearbeiten müssen. Ungefähr fünf Konfis haben Videointerviews geführt und schneiden diese jetzt.
  • Vorbilder: In dieser Projektgruppe schauen sie Filme über verschiedene berühmte Persönlichkeiten und drehen im Anschluss einen Film über die Vorbilder von Sophie Scholl.
  • Bibelkrimi: Die Konfis suchen sich eine Geschichte aus der Bibel aus und wandeln diese in Krimis oder Lovestories um. Manche machen eine Fotostory oder ein Hörspiel daraus.
  • Theater: Hier werden viele darstellerischen Spiele gespielt und Bibelstellen herausgesucht, die sie in kleine Theaterstücke umwandeln und üben.
  • Kirchengestaltung: Aufgrund der Taufen einiger Konfirmanden/innen in der Ostsee werden in dieser Gruppe Taufkerzen gestaltet. Parallel dazu gestaltet die Gruppe große Mosaikbilder aus Fliesen mit den Symbolen der Weltreligionen, die in Bremen während der Konfirmationen ausgestellt werden.

Angekommene Post: Brief an L.-E., Paket an K. Päckchen an E.

Von: Karoline Tanck, Laura Stelter

Tag 4 – Judentum

Tag 4 – Judentum

Wir wurden heute mal nicht mit religiöser Musik geweckt, somit war der Start in den Tag etwas angenehmer. Nachdem Frühstück und Frühsport begann das Plenum mit einer interessanten Präsentation über das Judentum. Anschließend guckten wir eine aus der Kindheit bekannte Sendung namens Willi Wills Wissen. Zum Mittagessen gab es das beliebte Cordon Bleu. In der Mittagspause fanden zwei Fußballspiele statt. Im ersten Spiel Teufelskicker gegen Jesus FC ging das Spiel mit 1:1 unentschieden aus. Das zweite Spiele gewann das Team lalala Leiter mit 3:0 gegen die Teufelskicker. Nach der Mittagsruhe bekamen wir Besuch von einem coolen und witzigen Juden aus Bremen. Er beantwortete uns alle Fragen und er erzählte uns, das längst nicht alle Juden so streng religiös leben, wie immer angenommen wird. Wir waren erstaunt, dass er so locker mit den Regeln in der Tora umgeht. Z.B. feiert er nicht jeden Samstag den Sabbat, den heiligsten Feiertag im Judentum. Nun schreiben wir gerade am Blog und erwarten schon gespannt das Fußballspiel Deutschland gegen Slowakei und drücken unserer Mannschaft natürlich die Daumen.

Von Laura Stelter und Janne Marie Möller