Fünfter Tag in Hohenfelde

Fünfter Tag in Hohenfelde

„Schma jisreal adonei elohenu adonei echad“ – Das ist Hebräisch und bedeutet „Höre Israel, er, unser Gott, er ist einer!“. Diesen Satz haben wir passend zum Thema Judentum gelernt. Im ersten Plenum wurden die Stammesväter des Judentums von JugendleiterInnen vorgestellt. Im Anschluss fanden die Pflichtprojekte statt. Nach einem gemeinsamen Singen folgte das tägliche Mittagessen. Nachdem die Mittagsruhe vorbei war und die Kuchenausgabe stattfand, begann das zweite Plenum des heutigen Tages. Mithilfe der etwas skurrilen Internetseite „Rent a jew“ hat Helmut einen jüdischen Gast zu uns bestellt. Er hat uns einen Einblick in das Leben als Jude gegeben und unsere zahlreichen Frage sehr ausführlich beantwortet. Beim zweiten „Wir dürfen singen“ sangen wir einige jüdische Lieder. Nach dem Abendessen durften wir schwimmen gehen, da dies in der Mittagspause aufgrund der Algen in der Ostsee wortwörtlich ins Wasser gefallen war. Vor dem gemeinsamen Abschluss um 21:30 Uhr haben wir eine Dokumentation über den Bau der Synagoge in Bad Segeberg gesehen. Mit dem gemeinsamen Abschluss endet dieser Tag für uns.
Geschrieben von: Victoria, Carolina, Lilli, Konstantin, Rebecca

Vierter Tag in Hohenfelde

Vierter Tag in Hohenfelde

Heute war das Tagesthema Buddhismus. Nach dem täglichem Frühsport und anschließendem Frühstück begann das Plenum. Die Informationen wurden uns Konfirmanden / Konfirmandinnen kreativ vermittelt, indem die Jugendleiter eine Sonder-Edition von „Wer wird Millionär?“ gespielt haben. Zwischendurch wurde noch etwas genauer auf einige Frage und Themen eingegangen. Nach einer kurzen Pause ging es in die „erste Runde“ von „Wir dürfen singen“. Kurz darauf, um 12:30 Uhr, folgte das Mittagessen. In der Mittagspause wurde das Fußball-Turnier weitergeführt und die berühmten Hohenfelde-Armbänder geknüpft. Eine halbe Stunde später warteten zwei besondere Gäste auf uns. Einer von ihnen war ein buddhistischer Mönch, welcher uns Allen im großen Tagesraum von seiner Religion und dem Leben als Buddhist erzählt hat. Danach sind alle in Gruppen ins Spielhaus oder in den kleinen Tagesraum gegangen, um dort einmal das Meditieren auszuprobieren. Man saß dort zehn Minuten lang still auf Decken und hat sich auf die eigene Atmung konzentriert. Im Anschluss ans Meditieren startetet die „zweite Runde“ vom Singen. Mit Rolf Quandt, unserem Kantor, haben wir für unseren Auftritt in Lübeck geübt. Beim Abendessen wurde uns verkündet, dass die Pflichtprojekte nach hinten verschoben werden müssen. Grund dafür war, dass der Strand, der am Morgen noch sehr veralgt war, fleißig von Monique, Helmut und einigen Leitern aufgeräumt wurde und wir somit auch heute noch schwimmen gehen konnten. Nach den Pflichtprojekten und dem gemeinsamen Abschluss mit dem „Vater Unser“ und einem Lied, begann auch heute die Nachtruhe.
Geschrieben von Isabel und Rebecca

 

Hohenfelde-Gedicht

Hohenfelde-Gedicht

Rosen sind rot,

Zelte sind weiß,

hier in Hohenfelde ist es heiß.

Obwohl wir schwitzen,

müssen wir im Plenum sitzen.

Dennoch wollen wir hier nicht fort,

Hohenfelde ist ein toller Ort!

 

Manchmal schleichen wir Nachts raus,

doch meistens wird nichts daraus.

Den Leitern geht das auf den Nerv,

deshalb lernen wir dann einen Vers.

Turniere stehen heut noch an,

und Alle haben Spaß daran.

 

Wir leeren die Kantine zügig,

da bleibt für manche nichts mehr übrig.

Der Sonne sehn wir beim Untergehen zu,

danach kommen alle im Bett zur Ruh.

 

Geschrieben von Mia und Lotte

 

 

 

Dritter Tag in Hohenfelde

Dritter Tag in Hohenfelde

An diesem Freitag war das Thema Hinduismus, wo wir einen Hindu als besonderen Gast empfangen haben. Ramesh erzählte uns viel Interessantes über seine Religion, und beantwortete unsere Fragen. Besonders interessant war es, dass es unendlich viele Götter gibt im Hinduismus. Wir erfuhren am meisten über Shiva, Brahma und Vishnu. Da Hindus an die Wiedergeburt glauben, essen sie kein Fleisch, denn sie haben Angst, ihre Ahnen zu essen. Im kleinen Tagesraum wurde am Nachmittag ein hinduistischer Tempel aufgebaut. Es wurde ein Bild mit dem Gott Ganesha auf einem Tisch aufgebaut. Davor standen gekochte Milch, Rosenblätter und die drei Materialien für den typisch hinduistischen Punkt auf der Stirn. Drinnen angekommen haben die Konfirmanden mit Ramesh gebetet, sich den Punkt auf die Stirn gemalt und einen Schluck Milch getrunken. Im Anschluss durften wir Ganesha ein Rosenblatt opfern und uns in Stille etwas wünschen. Es herrschte eine sehr ruhige und entspannte Atmosphäre. Am Abend fanden noch zwei Fußballspiele statt, wobei die Spieler fleißig vom Publikum unterstützt wurden.

Geschrieben von Victoria S. und Carolina

Zweiter Tag in Hohenfelde

Zweiter Tag in Hohenfelde

Laute Musik und schreiende Jugendleiter und Jugendleiterinnen; so wurden wir heute Morgen um 8 Uhr geweckt. Eine Viertelstunde später begann der Frühsport. Zur Auswahl gab es Schwimmen in der Ostsee, Joggen, Yoga, Rad fahren und Fitness. Im Anschluss gab es ca. 20 Minuten Zeit, um sich für das Frühstück um 9 Uhr fertig zu machen. Zum Frühstück gab es Brötchen, Brot, Müsli, Obst und verschiedene Auflage. Um 10 Uhr haben sich alle wieder im großen Tagesraum und das Plenum begann. Das Thema waren die Naturreligionen, wo wir einen kleinen Einblick durch einen Vortrag, den Besuch einer Schamanin und einem Mann aus Togo bekamen. Danach  sangen wir um 11:30 Uhr zusammen Lieder. Nachdem wir Freizeit hatten, gab es um 12:30 Uhr Mittagessen (Kartoffeln mit Soße, Fleisch und Champignons). Nach dem Essen findet die Mittagsruhe statt, welche um 14:30 Uhr durchs Baden gehen in der Ostsee beendet wurde. Um 15:00 fand, wie jeden Tag, die Kuchenausgabe statt. Nachdem die Meisten ein Stück Butterkuchen gegessen haben, gingen um 15:30 das erste Mal die Pflichtprojekte los. Am Vorabend konnte man sich für ein Indiaka-Turnier eintragen, welches um 16:45 Uhr stattfand. Nach einer langen Freizeitphase gab es um 18:30 Uhr Abendbrot. Daraufhin hatten wir erneut Freizeit und um 21:30 Uhr haben wir Konfis uns mit unseren Zimmerleiterinnen und Zeltleitern getroffen und sind gemeinsam zum Strand gegangen. Dort befanden sich bereits die Ex-Konfis und haben um ein Lagerfeuer herum einen einstudierten Tanz aufgeführt. Daraufhin wurde ein schamanisches Opferritual durchgeführt. Zuletzt haben alle gemeinsam den atemberaubenden Sonnenuntergang beobachtet und das „Vater Unser“ gesprochen. Danach ging es für die Konfis und Ex-Konfis auf die Zimmer und Zelte und die Nachtruhe begann.

Geschrieben von Rebecca und Konstantin

Erster ( halber ) Tag in Hohenfelde

Erster ( halber ) Tag in Hohenfelde

Am letzten Schultag um 14 Uhr ging es mit drei Bussen los nach Hohenfelde. Nach einer kleinen Pause und ca. 3 Stunden Fahrtzeit kamen wir um 18 Uhr am Freizeitheim an. Die jeweiligen Zeltleiter / Zimmerleiterinnen haben uns zu den Zelten bzw. Zimmer begleitet. Manche haben sofort ausgepackt oder das Gelände erkundet. Als die Glocke geläutet wurde, sind alle zum Abendessen gerannt und haben Nudelsalat und Frikadellen verspeist. Die Projektleiter und Projektleiterinnen haben im Anschluss die Pflichtprojekte (Highlights, Doku, Tagesschau, Theater, Garten, „ Wer weiß denn sowas?“, „Bei uns und bei euch?“ und Bibelkrimi) vorgestellt. Nachdem uns die Regeln bekannt gemacht worden sind und wir die Projekte gewählt haben, hatten wir Freizeit. Es wurde Fußball und Basketball gespielt oder sich einfach nur unterhalten. Um 21:30 Uhr folgte der gemeinsame Abschluss mit einer kleinen Geschichte von Herrn von Jutrczenka und dem Gebet „Vater Unser“. Danach gingen alle in ihre Zimmer und Zelte und die Leiter / Leiterinnen kamen noch zum „Gute Nacht“ sagen vorbei. Im Anschluss begann die Nachtruhe.
Geschrieben von Konstantin und Rebecca