Das war’s auch schon wieder

Das war’s auch schon wieder

Der letzte ganze Tag in Hohenfelde fing wie jeder andere Tag auch mit Frühsport an. Doch dieses Mal gab es eine Änderung, denn anstatt joggen wurde heute Parkour angeboten.

Nach dem Frühstück startete auch schon das Plenum. Die Konfirmand: innen lernten darüber, warum Regeln und Gesetze für uns so wichtig sind und wie das Leben ohne sie aussehen würde. Weiter ging es in einer Gruppenarbeit. Die Aufgabe war es Regeln aufzustellen, die in Hohenfelde wichtig waren. „Die 10 Regeln für Hohenfelde“. Zusammen kamen Regeln, wie ein respektvoller Umgang und immer auf die Leitenden hören. Ja… tatsächlich.

Anschließend folgte ein letztes, sehr emotionales „Wir dürfen singen“. Es wurde nicht nur das neue Konfirmationslied geübt, sondern auch viele Liederwünsche der Konfis gesungen.

In der Mittagspause wurden viele verschiedene Sachen angeboten. Man konnte seine Bibel zu Ende gestalten, sich ein HF-Armband machen lassen und auch Baden wurde ein letztes Mal, bei sehr hohen Wellen, angeboten.

Am Nachmittag ging es weiter mit dem zweiten Plenum. Wie viele schon durch das Plenum am Morgen vermutet haben, ging es heute um die 10 Gebote. Mit Hilfe zwei Videos und einem Vortrag lernten die Konfirmand: innen alles Wichtige über die 10 Gebote und konnten auch so gut wie alle gemeinsam aufzählen. Außerdem stellten Esther und Jule vor, wie es nach der Freizeit in Bremen weiter gehen würde.

Nach dem Plenum fing das große Lager-Aufräumen statt. Da nach uns noch viele andere Freizeiten nach Hohenfelde kommen, müssen die Zimmer und auch der Außenbereich wieder sauber sein. Und auch die Koffer mussten wieder gepackt werden.

Beim anschließenden Fußballfinale mussten such die Leiter doch tatsächlich mit einem 4:2 gegen die Konfi-Mannschaft geschlagen geben. Herzlichen Glückwunsch and der Stelle!

Nach dem Abendbrot fing der Spaß dann erst so richtig an. Viele Konfis und die leitenden haben sich verschiedene Sachen ausgedacht, die sie am „Bunten Abend“ vorführen wollten. So gab es zum Beispiel eine Modenschau mit sehr kreativen und witzigen Outfits, ein Theaterstück, musikalische Beiträge und vieles mehr. Wir haben viel zusammen gelacht und den letzten Abend nochmal so richtig genossen.
Beim gemeinsamen Abschluss wurde es wahrscheinlich das erste Mal so richtig klar, dass die Freizeit nun zu Ende war. Bei einer Zusammenfassung der letzten gemeinsamen Tage haben wir zusammen auf die wunderschöne Zeit zurückgeblickt, die wir Hohenfelde verbracht haben und es wurde teilweise wieder sehr emotional. Beendet haben wir den Abend mit ganz vielen Gruppen-Umarmungen.

Und bevor wir uns bis zum Wiedersehenstreffen in die Ferien verabschieden und Sie die letzten Worte zu dieser Sommerfreizeit lesen noch eine kleine Bitte:

Liebe Eltern, Großeltern, Hohenfelde-Freunde! Unser Freizeitheim in Hohenfelde können wir nur erhalten, wenn wir zusätzlich zur Gemeindefinanzierung Spenden erhalten. Wenn Sie unsere Gemeindearbeit in Hohenfelde unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende an die St. Remberti-Gemeinde:
IBAN: DE42 2905 0101 0010 4307 59 bei der Sparkasse Bremen. Spendenzweck: Hohenfelde.

Vielen Dank!!!


Erinnerungen der Sommerfreizeit 2022

Jule

Ich erinnere mich an Donnerstag, den Tag unserer Ankunft in Hohenfelde.

Ich erinnere mich an die winkenden Eltern auf dem Remberti Parkplatz.

Ich erinnere mich an das wilde Rennen und Suchen beim Chaosspiel.

Martha

Ich erinnere mich an Freitag, an den ersten vollen Tag in Hohenfelde.

Ich erinnere mich an die Aufregung beim Indiakaturnier auf dem Volleyball Feld.

Ich erinnere mich an den wunderschönen gemeinsamen Abschluss am Strand.

Lilli

Ich erinnere mich an Samstag, den Tag, an dem wir den Islam behandelt haben.

Wir haben mit Nour eine junge Frau kennengelernt, die uns ihre eigenen Erfahrungen im Islam nahegebracht und Rede und Antwort gestanden hat.

Im Islamgarten haben wir die fünf Säulen des Islam schauspielerisch erfahren und abends feierlich zusammen gegessen.

Lilli

Ich erinnere mich an Sonntag, den Tag, an dem wir alle Teil der berühmten Show eins, zwei oder drei geworden sind und Fragen zum Hinduismus beantwortet haben.

Mit Ramesh haben wir einen Hindu getroffen, der uns nicht nur fragen beantwortet, sondern uns auch zu hinduistischen Bräuchen mitgenommen hat.

Anton

Ich erinnere mich an Montag, der Tag an dem wir das Judentum kennenlernten.

Ich erinnere mich an das Pessachfest und daran, wie wir jüdische Bräuche kennenlernten.

Ich erinnere mich an einen Gast aus Israel, der sich über Zoom unseren Fragen stellte.

Zoe

Ich erinnere mich an Dienstag, als wir über den Antisemitismus gesprochen haben, über die Grausamkeit und Unmenschlichkeit mancher Menschen.

Ich erinnere mich mit Trauer an die Schicksale unzähliger Menschen und die Auswirkungen, die noch heute zu spüren sind.

Ich erinnere mich daran, wie wichtig es auch noch heute ist, für sich und andere einzustehen, um das Geschehen sich nie wiederholen zu lassen.

Klara

Ich erinnere mich an Mittwoch, den Tag, an dem wir uns mit dem Buddhismus beschäftigt haben.

Wir haben ein Online-Interview mit Sabine Müller gesehen, in dem sie uns viel über ihr Leben und dem Buddhismus erzählt hat.

Wir haben zusammen Kampfsport gemacht, meditiert und das Gefühl von dem Vesakh Fest erlebt.

Merle

Ich erinnere mich an Donnerstag, den Tag an dem die Hälfte unserer Freizeit rum war.

Ich erinnere mich an das eigentlich faire aber auch unfaire Spiel capture the flag und die unzähligen Spielestationen.

Ich erinnere mich an das gestärkte Gemeinschaftsgefühl unter allen.

Caro

Ich erinnere mich an Freitag, der Tag an dem wir Jesus Leben, in Form eines „Jesus-Gartens”, besser kennengelernt haben.

In kleinen Gruppen ging es schauspielerisch ans Werk. Von der Taufe am Strand, bis zu Jesus Auferstehung auf dem Zeltplatz, war alles dabei.

Gaby

Ich erinnere mich an den Samstag, an dem wir uns mit der sonderbaren Geschichte der Entstehung des Christentums befassten

Ich erinnere mich daran, wie Pauline wie Paulus versuchte, das ganze Lager zu missionieren.

Ich erinnere mich wie wir bei einem spannungsgeladenen Quiz unser neues Wissen feierten.

Clara

Ich erinnere mich an Sonntag, den Tag als 14 von euch getauft wurden.

Ich erinnere mich An die Familien, die Lieder, die schönen Taufkerzen und die Gewitterfliegen in allen Gesichtern.

Ich erinnere mich An das Baden, das Grillen, die Polo die Party und die fantastische Laune.

Till

Ich erinnere mich an Montag, den Tag an welchem wir uns mit den verschiedenen Festen im Christentum beschäftigt haben.

Ich erinnere mich an die „Messe der Feste“, in welcher die Konfis alles über die verschiedenen christlichen Feiertage gelernt haben.

Ich erinnere mich an einen Tag voller schöner Erlebnisse und Spaß.

Klara

Ich erinnere mich an heute, den Tag, an dem wir unsere eigenen Regeln für Hohenfelde formuliert haben.

Wir haben ein letztes Mal gesungen und beim bunten Abend viel zusammen gelacht.

Jetzt sitzen wir hier und blicken auf eine wundervolle Freizeit zurück.

Jule

Ich denke an morgen, an den Tag unserer Abreise aus Hohenfelde.

Ich denke an die vielen Eltern, die auf dem Remberti Parkplatz auf uns warten.

Ich denke an das „Hohenfelde-Loch“, in das wir voraussichtlich fallen werden, wenn wir merken, dass diese wundertolle Freizeit zu Ende gegangen ist.

Und damit ein letztes gute Nacht und haben sie noch schöne Ferien für diesen Sommer vom Blog-Team 🙂
Feste Messen & Feiern

Feste Messen & Feiern

Moin moin aus Hohenfelde !
Schon wieder geht ein spannender, informativer und spaßiger Tag hier an der Ostsee zuende. Die Konfirmand*innen beschäftigten sich heute mit dem Thema „Feste im Christentum“. Pelle, Clara und Till starteten den inhaltlichen Teil des Tages mit einem kurzen Plenum, in welchem die Konfis ihr Vorwissen zur Schau stellen durften indem sie Zunächst Ereignisse im Jahr nannten mit welchen sie etwas besonderes verbinden.

Im Anschluss wurden die Konfis nach allen christlichen Festen gefragt und das Kirchenjahr mit selbigen Festen und dazugehörigen Farben vorgestellt, um danach in kleinen Gruppen die „Messe der Feste“ vorzubereiten.

Jede Gruppe erzählte den anderen neun von dem ihnen zugeordneten christlichen Fest, sodass am Ende jeder und jede sich genauestens mit eben diesen auskannte.

Auch Kubb darf natürlich auf keiner Hohenfelde-Freizeit fehlen

Am Nachmittag fand dann das allseits beliebte Singen mit unserer Kantorin Lea statt. Auch wenn nicht alle Liedwünsche erfüllt wurden, ist es immer wieder eine wahre Freude gewesen, den Jugendlichen beim Singen zuzusehen.

Danach gingen alle zu ihren Pflichtprojekten und stellten diese so gut es ging fertig. Im Projekt Kirchengestaltung werden verschiedenste Basteleien für die Konfirmation hergestellt, um die Kirche zu einem noch besondereren Ort für diesen Tag zu machen. Nach einem besinnlichen Abendabschluss ging es für die Konfis ins Bett.

Wir verabschieden uns aus Hohenfelde und hören morgen wieder voneinander.

“Welch ein (Tauf-)Tag”

“Welch ein (Tauf-)Tag”

Heute war alles anders als sonst. Es begann damit, dass wir nicht um 8 Uhr, sondern erst um 8:45 Uhr geweckt haben – da waren schon alle ziemlich durcheinander. Und dann gab es keinen Frühsport wie sonst, sondern alle sollten sich auf dem Fußballplatz versammeln. Was ist hier los?

Plötzlich ertönte laute Musik durch den Verstärker (die Camper von nebenan können froh sein, dass wir bis 9 Uhr damit gewartet haben!) und dann ging‘s los: alle tanzten zusammen den „Jerusalema“. Der südafrikanische Song und die Choreographie gingen 2020 um die Welt. Besungen wird das himmlische Jerusalem als Sehnsuchtsort für Frieden und Gerechtigkeit.

Jeder Konfirmand und jede Konfirmandin hat heute eine Bibel geschenkt bekommen. Die Bibeln haben ein weißes Cover, das nach Gestaltung ruft. Also wurden Acryl-Farben, Stifte, Sticker und Washi-Tape ausgelegt und los ging’s. Leider sind wir nicht fertig geworden, aber zwei Tage bleiben uns ja noch und da werden wir schon einen guten Zeitpunkt zum Fertigstellen finden.

Es ging weiter mit verstörenden Unregelmäßigkeiten: Brötchen und Aufstrich zum Mittagessen! Aber wie sonst passen noch Kuchen und Grillwürste in die Mägen, so ein Tag hat ja doch nur 24 Stunden…

Nach dem Mittagessen wurde es emsig und wuselig. Alle auffindbaren Tische und Stühle wurden auf den Zeltplatz gebracht: 120 Sitzgelegenheiten waren unser Ziel. Papiertischdecken wurden ausgerollt, Tische und das Drumherum geschmückt, der Büffettisch vorbereitet und am Strand wurden Altar, Gabentisch und E-Piano aufgebaut, denn: um 15 Uhr würde der Taufgottesdienst beginnen!

Die Aufregung war groß, viele Familien waren angereist, das Wetter spielte mit. Rund 150 Personen waren beim Gottesdienst anwesend. Die Täuflinge zogen mit Pastorin Esther Joas ein und setzten sich auf die Decken in der ersten Reihe. Alle versuchten gespannt zuzuhören – es ging um das Wasser des Lebens und das Wasser der Erneuerung, aber eine Fliegenplage machte das Stillsitzen und Zuhören beinahe unerträglich. Es war fast wie die Stechmückenplage aus der Bibel, aber da muss ein Missverständnis vorgelegen haben: Wir wollten in Gottes Namen taufen und nicht Sklaven davon abhalten, zu fliehen! Die Täuflinge und Pastorin Joas hatten es gut: sie konnten sich wenigstens kurz im Wasser erfrischen und sich von den kleinen Fliegen befreien. Danach kamen sie voll des Heiligen Geistes wieder aus dem Wasser und die Fliegen ließen sie in Frieden! So jedenfalls erzählen wir es.

Die vierzehn Täuflinge erhielten neben der Taufurkunde eine selbst gefertigte Taufkerze, ein Tütchen mit Geschenken und die beschrifteten „I love HF“- Shirts.

Nach der Taufe saßen wir dann bei Kaffee und Kuchen mit den Familien zusammen. Außer dass es keinen Erdbeerkuchen gab, wie versprochen, war das ein sehr gelungener Nachmittag! Der noch damit endete, dass nicht nur die Täuflinge sich im Wasser runterkühlen konnten, sondern auch alle anderen die Lust hatten.

Das Highlight – jedenfalls in den Augen der Konfis – kam aber erst noch: die Polonaise, das Grillen und vor allem: die After-Show-Party.

Die Polonaise ist immer eine große Aufregung, weil man vorher einen Tanzpartner/ eine Tanzpartnerin finden muss. Wir freuen uns, dass die traditionell strikte Zuordnung von Mann und Frau aufgebrochen werden konnte und viele Jungen mit Jungen und Mädchen mit Mädchen tanzten.

Jetzt waren alle reif für eine richtige Party. Der große Tagesraum war noch von der Tauffeier auf dem Zeltplatz leergeräumt, also wurden Diskoleuchten aufgestellt, eine perfekte Jugend-Playlist erstellt und ab ging die Post. So viele hüpfende, singende und schwitzende Körper auf einem Haufen, da wurde einem ganz schwindelig.

Um 22 Uhr wurde das letzte Lied angestimmt: “Welch ein Tag”. In zwei großen Kreisen legten wir die Arme umeinander und nahmen Abschied von diesem wunderbaren Tag. Wir sind dankbar, dass die Kinder all das erleben durften und freuen uns, das ermöglichen zu können.

Vom Saulus zum Paulus, vom Heiden zum Christen

Vom Saulus zum Paulus, vom Heiden zum Christen

“Ich nehm dich bei der Hand, zeig dir das Märchenland, wo Liebe und die Freundschaft zählt, und keinem was fehlt.”

Mit diesen Zeilen und wie immer fröhlicher Musik zum Wecken der Konfirmand:innen, begann heute der Tag. Heute jedoch mit einem Kleinen Leitendenchor, der das Outro von Simsala-Grimm performte und die Konfis in Märchenland zum Frühsport einlud. Nach einem ausgewogenen und stärkenden Frühstück ging es auch schon los mit dem Plenum.

Die Leitenden Pelle & Gabriel bastelten mithilfe des Wissens der Konfirmand:innen die Geschichte des Christentums und seiner Entstehung zusammen. Dabei lernten sie historische Figuren wie Kaiser Nero, Paulus und Kaiser Konstantin kennen und warum der Fisch für christliche Gemeinden eine so große Rolle spielt. Nachdem das Christentum von 12 Aposteln auf 2,5 Milliarden Anhänger anwuchs, begaben sich die Konfis in ihre Wohngruppen und schrieben, angelehnt an Paulus und seine Briefe, Nachrichten an “Personen” die ihren Glauben nicht nachvollziehen können. Dabei kam an, dass Liebe und Freundschaft nicht nur bei Simsala-Grimm im Märchenabend eine große Rolle spielt sondern auch in den Lehren Jesu und dem eigenen Religionsverständnis der St. Remberti Gemeinde. Die Ergebnisse aller Gruppen wurden dann zu einem nachdenklichen Brief für den gemeinsamen Abschluss zusammengefügt, was in einem sehr schönen und bedachten Abend endete. Vorher gab es jedoch noch ordentlich Programm am Nachmittag und frühen Abend.

Spontaner Flashmob nach dem Fußballspiel

Nach dem Mittagessen und der erholsamen Mittagsruhe wurde erstmal eine spannende Doku zum Thema Untergrund-Kirchen im alten Rom und Christenverfolgung geschaut und im Anschluss startete ein neues Spiel mit Namen Missionopoly, hierbei muss eine Paula oder Paulus versuchen während den verbleibenden Tagen das gesammte Lager zu missionieren, indem Er oder Sie ihren Mitkonfirmand:innen das ICHTYS Symbol, den Fisch, zeigt.

Bei den Pflichtprojekten wurden die letzten Vorbereitungen für die Taufe getroffen, Theaterstücke für den “Bunten Abend” einstudiert oder wieder einmal ihre Journalistische Integrität bei der Tür-Zeitung unter beweisgestellt.

Das, von den Konfirmand:innen organisierte, Volleyball-Turnier legte in mehreren höchst spannenden und knappen Partien, die Teams des Finales fest und half dabei die Konfis vor dem Abendbrot und dem darauffolgenden Quiz-Abend auszupowern.

Das Quiz zeigte nun, durch Paulus Missionsreisen inspiriert, den Wissenstand der Konfis, sowie ihre neuen Erkenntnisse, die sie während der Plena erworben hatten.

Hitzige Diskussionen, lustige und richtige Informationen, sowie witzige Team-Namen, sorgenden nicht nur für Gute Laune sondern lieferten auch ein Episches Finale um den Titel der besten Quizzer , welche Anscheinend an Gabriels Tisch sitzen und von Leiter Anton gecoached wurden. Den Job das ehrgeizige und ausgelassene Klima für die Nachtruhe wieder runterzuregeln erfüllten die Texte, vom bereits erwähnten gemeinsamen Abschluss, Perfekt und die Konfirmand:innen wurden von einem wunderschönen Sonnenuntergang in die Nacht begleitet, genauso wie sie nun von uns in die Nacht begleitet werden.

In diesem Sinne wünschen wir eine erholsame Nachtruhe und eine fröhliche Taufe morgen 🙂

Der Jude Jesus und sein Garten

Der Jude Jesus und sein Garten

Sanfte Klänge haben uns heute erweckt, denn Jule und Till waren mit Wecken dran. Heute war es in Hohenfelde etwas bewölkter, trotz dieses Wetters war die Stimmung bei allen Konfis, sogar beim Frühsport Baden heiter. Bei der typisch leckeren Mahlzeit, wurde die Polonaise – ein kleiner Tanz auf dem Zeltplatz – für Sonntag angekündigt, was für viel Aufregung sorgte.

Die Taufe Jesu

Zunächst wurde sich in Zimmern und Zelten getroffen und dann haben alle die Aufgabe bekommen, eine Bibelstelle schauspielerisch darzustellen. Mit Bibel, künstlichen Bärten und Kostümen ging’s ans Werk. Im Handumdrehen sind spannende Szenen aus dem Leben Jesu entstanden, die am Nachmittag im sogenannten Jesusgarten zusammengetragen wurden.

Die Heilung des Gelähmten
Die Ehebrecherin

Nach einer schmetternde Runde “Wir dürfen Singen” gab es Mittagessen: Geschnetzeltes mit Reis oder Pfannkuchen mit Feta-Spinat Füllung.
Nach über einer Woche hier war es Zeit mal gründlich zu entspannen. Dazu wurde in der Mittagspause das Projekt “Wellness” angeboten. Hier gab es sowohl Masken, als auch eine entspannte Stimmung. So relaxed haben wir das Gelände noch nie gesehen.

Die Speisung der 5000

Danach ging es spannend weiter, bei einem Fußballmatch konnte sich wieder ordentlich ausgepowert werden.
Nachmittags war es dann soweit: der Jesusgarten sollte starten. Der Rundgang zeigte das Leben Jesu von der Taufe bis zur Auferstehung. Außerdem haben wir wahre Wunder erlebt, wie ein Gelähmter der plötzlich wieder laufen konnte. Das ganze Gelände war ein einziges Schauspiel, eine einmalige und einprägsame Erfahrung.

Die Kreuzigung

Nach diesem spaßigen Programmpunkt war die Pflicht an der Reihe. Die bisher erste “Heidewitzka”. Für die Hohenfelde Fremden: als “Heidewitzka” bezeichnen wir hier das kollektive Aufräumen des Geländes. So aufgeräumt und sauber haben sie die Zimmer ihrer Kinder bestimmt noch nie gesehen! (Beweisfotos könne wir Ihnen aus Geheimhaltungsgründen leider nicht liefern ;))

Die Auferstehung

Um wieder Kraft zu tanken gab es Abendbrot. Das Essen im 3-Stunden-Takt konnte auch heute wieder eingehalten werden, sodass uns hier ihre Kinder ganz sicher nicht vom Fleisch fallen. Danach gab es wieder Pflichtprojekte. Hier wurde fleißig musiziert, denn heute ist unsere Kantorin Lea aus Bremen in Hohenfelde angekommen. Des Weiteren wurde sich kreativ ausgelebt, egal ob mit der Arbeit mit Holz oder beispielsweise bei der Türzeitung.
Um wieder etwas Sport in den Tag zu integrieren, wurde ein Volleyballturnier veranstaltet. Organisiert wurde es von den engagierten Volleyballern Thies und Theo. Ein voller Erfolg! Für die, die keine Volleyball spielen wollten wurden erneut HF-Armbänder und Spiele im großen Tagesraum angeboten.
Zum passenden Abschied haben wir den Tag nochmal Revue passieren lassen, und mit Lea gesungen. Alles in allem ein lehrreicher und außerordentlich kreativer Tag.

Gute Nacht und viel Spaß beim Lesen der Tür-Zeitung am nächsten Morgen 🙂

Sonne, Spiel & Spaß

Sonne, Spiel & Spaß

Es war einmal eine Konfi-Freizeit and einem Ort namens Hohenfelde. Alle Tage bestanden aus Plena zu fremden Religionen. Alle Tage? Nein! Ein von Spiel und Spaß geprägter Tag hörte nicht auf Widerstand zu leisten. Eine Woche nach Freizeitbeginn leisteten die Konfis unter der Leitung von den Leitenden Merle, Valentin und Emma einen erbitterten Widerstand. Teil eins des perfiden Plans bestand draus in der ganzen Gruppe, während „Speeddating“ gespielt wurde, die Verbündeten besser kennenzulernen. Je absurder die Frage wurden über die sie mit den Kumpanen diskutierten, desto größer war ihr Streben mit Spaß und Heiterkeit dem öden Plenum entgegenzuwirken. Sie hatten jeweils eine Minute Zeit mit einem gegenüberstehenden Partner Schlachtpläne und Taktiken auszutauschen bevor sie den Partner wechselten.

Doch ihre Schlachtpläne bedurften Änderungen als sie vom nächsten Spiel hörten. „Capture the Flag“ sollte sie auf ihre Rebellion vorbereiten. Die Gruppe wie das Gelände wurde in der Hälfte geteilt und das Ziel war die Flagge des anderen Teams zu stehlen. Eine so heikle und anspruchsvolle Aufgabe erweckte den einst ermüdeten Kampfgeist. Mit Gebrüll und Entschlossenheit erinnerte schon diese Generalprobe an eine Revolution. Nach einigen Anpassungen der Regeln, die verhindern sollten, dass sich die Konfirmand:innen nicht schon in der Vorbereitung verausgabten, reichte es am Ende die Flagge des anderen Teams hochzuhalten um einen Punkt zu erlangen. Aufgrund des hohen Niveaus an Ausdauer und Willensstärke der Revoluzzer endete das Spiel mit einem 9 zu 9.
Um Kraft aufzutanken war danach ein Gelage angesetzt, welches die hungrigen Rebellen mit einem lang erwarteten Angebot von Fischstäbchen überraschte. Nachdem die tapferen Krieger sich gestärkt hatten, stürzten sie sich in das nächste Gefecht. Direkt zwei Fußballspiele fanden in der Mittagspause statt. „Fc Beinbruch“ konnte sich gegen „#Lost“ durchsetzen, ebenso auch „LalaLeiter“ gegen „Charlie‘s Angels“.

Um 15:45 ging es dann mit einem Rundgang weiter, der den jungen Soldaten verschiedene Arten des Widerstands beibrachte. An zwölf Stationen lernten sie Spiele kennen, die den Krieg gegen die Langeweile einläuteten.

Nach einem ausgiebigen Abendessen begaben die Jünglinge sich zu ihren Pflichtprojekten, welche trotz der sehr bedrohlichen Wirkung des Wortes Pflicht für Freude und Erheiterung sorgten. Die im Anschluss folgenden Freizeitprojekte festigten die neuen Errungenschaften. Auch wenn das Volleyballturnier wegen einiger Regentropfen auf morgen verschoben werden musste, sorgten ein Teestuki-Film , und Projekte wie „Schmuck basteln“ dafür, dass der Kampf gegen die Öde fortgesetzt wurde.

Mit dem gemeinsame Abschluss von Pastorin Esther Joas zum Klimawandel und der eigenen Verantwortlichkeit wurden die Konfirmand:innen nach einem ereignisreichen Tag ins Bett verabschiedet.

Und wir wünschen nun auch eine schöne Nacht zum Ausruhen 🙂