Sommer 2016 – Ergebnisse

Sommer 2016 – Ergebnisse

2 Wochen Hohenfelde vergingen wie im Flug. Wir hoffen alle hatten eine schöne und erlebnisreiche Freizeit und sind ein wenig weiter im Abenteuer Religion gekommen!

Wir sehen uns hoffentlich bald jeden Mittwoch in der Teestube ab 19 Uhr oder auf den nächsten Herbst-, Oster- oder Sommerfreizeiten! Für die Herbstfreizeit haben die Jugendleiter Julian und Torben schon ein neues spannendes Filmprojekt angekündigt. Nicht vergessen: Das Wiedersehenstreffen findet am 13.08 statt!

Hier sind noch einige Ergebnisse, die in den verschiedenen Projekten entstanden sind!

Im Pflichtprojekt Vorbilder wurden die Biografien von Sophie Scholl und Ghandi verfilmt.

 

Ein  neuer Kantinenwerbespot im Rahmen der Mediengruppe:

Im Pflichtprojekt Bibelkrimi sind zwei spannende Hörspiele entstanden:

Die Ergebnisse hiervon gibt es spätestens beim Wiedersehenstreffen oder hier online!

Hier ist noch einmal eine Auswahl an Fotos aus den beiden Diashows, die während der Freizeit gezeigt wurden.

 

Tag 13 – Prüfungen

Tag 13 – Prüfungen

Leiter können singen. Aber morgens um 8 Uhr zum Wecken? Nun ja, zumindest bildete sich ein Leiterchor, der singend durch das Lager ziehend die Konfis und Ex-Konfis weckte.

Anfangs noch etwas müde und verschlafen, denn auch gestern Nacht durften Konfis und Ex-Konfis als Wiedergutmachung für das nächtliche Verlassen ihrer Zimmer und Zelte Psalme auswendig lernen, wurde den Konfis schnell klar: Heute ist der große Tag mit den Prüfungen gekommen. Hörte man sich im Lager um, konnte man aus allen Ecken ein Murmeln vernehmen. „La ilaha illa Allah – muhammad rasulu llah“, „Jesus war Jude“, „Koran“, „Selig sind die Sanftmütigen“, „Shiva, Vishnu, Brahma, Ganesha“, „Gautama Siddharta“, „Abraham, Isaak, Jakob, Mose“, „Aborigines“. Inhaltlich wurden die sieben Themen Naturreligionen, Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum, Islam und Fundamentalismus behandelt. Man konnte an den aufgeregten Gesichtern die bangen Fragen förmlich ablesen: „Werde ich es schaffen? Wird der Pastor viele fiese oder doch nette Fragen stellen?“ Am Ende des Tages sieht man dann aber nur noch zufriedene Gesichter. Alle haben es durch die Prüfung geschafft und können konfirmiert werden!

Parallel zu den Prüfungen stand das Aufräumen des Lagers an. Manch ein Konfi meinte, dass das Aufräumen schlimmer sei, als die Prüfungen. Letztendlich mussten alle dieser spaßigen Aufgaben erledigt werden. Zelt/Zimmer aufräumen, Matratzen auslüften, Fegen und Saugen, Müll sammeln, auch die Toiletten mussten gereinigt werden. Als ein Konfi bei der Toilette der Leiter vorbei kam, rieb er sich verwundert die Augen. Ja, auch Leiter müssen Toiletten putzen.

Die spannendsten gesellschaftlichen Höhepunkte des Abends kommen aber noch. Am Abend steht die zweite Polonaise mit anschließender Fete im großen Tagesraum an. Ich verabschiede mich nun mit dem wohl letzten Blogeintrag direkt aus Hohenfelde. Morgen geht es schon zurück. Die Zeit verging wie im Fluge. Als Leiter gibt es kaum etwas Schöneres, als am Ende der Freizeit die traurigen Gesichter der Konfirmanden zu sehen, wenn sie in den Bus steigen und wehmütig Hohenfelde verlassen, bedeutet es doch, dass sich der unglaubliche Aufwand der zwei Wochen gelohnt hat.

Von Martin

Tag 12 – Prüfungsvorbereitung

Tag 12 – Prüfungsvorbereitung

Heute Früh weckten uns die schönen Töne von Moniques Akkordeon. Es ist schon der vorletzte Tag, das heißt, es wird Zeit, um für die Prüfung zu lernen. Nach Frühsport und Frühstück bekamen wir den Zettel, wo alle Fragen die drankommen könnten, draufstehen. Dann hatten wir eine Stunde Zeit sie zu lernen. Eigentlich können wir den ganzen Tag lernen, aber die Zeit war extra dafür bestimmt. Zwischendrin schauten die Zimmer und Zeltleiter vorbei und kontrollierten, ob unsere Antworten richtig waren und ergänzten die fehlenden. Dann war eigentlich schon Mittagessen. Der Nudelauflauf, den es gab, war schnell leer und die Mittagsruhe konnte beginnen. Viele haben erst jetzt die Spiele im großen Tagesraum entdeckt und deswegen spielten viele etwas. Die Mittagsruhe war schnell zu Ende und jetzt sind Pflichtprojekte. Vor unserem eigentlichen Highlight, dem Bunten Abend, sind noch Freizeitprojekte, wo wir Zentanglen und Servietten- Technik machen können, und das große Finale beim Fußball. Leiter gegen Ex Konfis. Am Bunten Abend zeigen dann ein Paar Leute eine Vorführung.

Karoline Tanck

Tag 11 – Taufe

Tag 11 – Taufe

Taufe ist das Stichwort für heute. Denn heute wurden 5 Kinder in der Ostsee getauft. Morgens waren alle schon sehr aufgeregt, doch das war kein Grund den Frühsport ausfallen zu lassen. Nach einer Stärkung am Frühstückstisch sind alle in ihre Pflichtprojekte gegangen. Da drehte sich alles um Taufe. Manche haben die letzten Taufshirts zu Ende bemalt, andere haben die letzten Buchstaben auf die Taufkerzen geklebt. Sogar bei „Wir dürfen singen“ haben wir die Lieder für die Taufe geübt. Nur das Mittagessen hatte nichts mit Taufe zu tun. In der Mittagspause kamen dann alle Gäste. Nach einer kurzen Kuchenausgabe gingen wir alle gemeinsam zum Strand, wo der Gottesdienst stattfand. Die Konfis und Ex-Konfis haben gestern Klausuraufgaben bekommen, die etwas mit Religionsfrieden oder der Taufe zutun hatten. Die Ergebnisse wurden im Gottesdienst vorgestellt. Das Giebelzimmer hat ein Ritual mit ihren Wünschen zum Religionsfrieden erstellt, das Treppenzimmer und die Holstenstube haben Blumensträuße gebunden und die Täuflinge mussten ein Versprechen abgeben und die Sträuße ins Meer werfen. Dann wurde jeder Täufling einzeln in die Ostsee geholt und wurde getauft. Dann sind alle wieder auf das Gelände gegangen und die Eltern wurden rumgeführt. Als alle abgefahren sind, gab es noch ein Fußballspiel. Girlpower gegen Teufelskicker. Am Ende war es ein klares 6:3 für die Teufelskicker. Ein passender Abschluss des Tages war unser kleines „Ritual“.

Karoline Tanck

PS: Zum Beitrag Freizeitprojekte & Frühsport wurden noch Bilder eingefügt. Ein Blick lohnt sich. (Martin)

Freizeitprojekte & Frühsport

Freizeitprojekte & Frühsport

Blog Special: Freizeitprojekte

In Hohenfelde gibt es neben den Pflichtprojekten die Freizeitprojekte. Diese Projekte beruhen auf freiwilliger Basis und ändern sich täglich. So wechseln sich Projekte wie Ukulele lernen, Zentangle oder Armbänder machen ab. Chillen, T-Shirts bemalen, Ultimate Frisbee und Singen stehen auch auf dem Programm. Diese Aktivitäten werden meistens in der Mittagspause oder am Nachmittag ausgeübt. Wer also Lust hat kann einfach hingehen und mitmachen. Bei Zentangle malt man verschiedene Muster, bis man am Ende ein schönes Blatt in der Hand hält. Ultimate Frisbee spielt man auf dem Fußballplatz. Es ist so ähnlich wie American Football. Man muss die Frisbee in der gegnerischen Zone fangen. Im kleinen Tagesraum findet „Chillen“ statt. Mit Musik und Kissen liegt man auf dem Boden und entspannt sich. Beim Singen ,,singen“ wir aktuelle Lieder. Frevler sagen, dass es eher ein etwas musikalerisches Grölen ist. T-Shirts bemalen ist cool, weil man einfach sein weißes T-Shirt oder seine Tasche bemalen und gestalten kann.

Von: Oliver

 

Blog Special: Frühsport

Frühsport in Hohenfelde – das gehört dazu. Morgens nach dem Aufwachen kann man sich zwischen Schwimmen, Joggen, Fahrradfahren und Gymnastik entscheiden. Beim Schwimmen trifft man sich am Tor zum Strand, dann wird sich in einer Reihe vor der kalten Ostsee aufgestellt und wir werden in Gruppen von ca.15 Personen aufgeteilt. Die Gruppen gehen dann nacheinander ins Wasser, was ein Reinrennen, Untertauchen und ein anschließendes Wettrennen zur Dusche ist. Gymnastik ist auch mit Joggen zu vergleichen, da man die ersten Minuten während langsam alle ankommen nur im Kreis läuft. Nach dem Einlaufen gibt es dann eine Mischung aus Dehn- und Kraftübungen bei der so mancher Konfi ins Schwitzen kommt. Joggen ist relativ leicht erklärt. Wie der Name schon sagt läuft man eine Runde von etwa einem Kilometer, durch eine Feriensiedlung und am Strand entlang um dann wieder am Ausgangspunkt, dem Flaggenmast, anzukommen und sich ein bisschen zu dehnen. Fahrradfahren ist die entspannteste Form des Frühsports, solange man das Beeilen um noch ein Fahrrad zu bekommen weglässt. Man fährt eine ca. doppelt so lange Strecke wie die Jogger, auf der man diese auch oft trifft, da die Strecke gegen Ende gleich verläuft. Nach dem Fahrradfahren, bei dem fast niemand einen Schweißtropfen verschwendet, muss man sich dann noch anstellen um sein Fahrrad zurück zu geben. Dies führt dazu, dass man als letztes mit Frühsport fertig ist und auch als letztes zu den Duschen kommt, solange man sie benutzen will. Das hat aber auch einen Vorteil, weil der große Ansturm vorbei ist und man kaum warten muss.

Von: Clemens

 

Tag 10 – Fundamentalismus

Tag 10 – Fundamentalismus

Heute brachte das Wecken Erleichterung auf die Gesichter der Konfirmanden: Der alltägliche Frühsport fiel aus, da es regnete. Nach dem Frühstück ging es weiter mit dem Plenum, heute zum religiösen Fundamentalismus. Die Leiter Alina, Noël und Marc schlüpften in die Rollen von drei fundamentalistischen Anhängern der Weltreligionen. Dies geschah im Rahmen einer eher hitzigen Debatte, die von der Leiterin Ruby moderiert wurde. Danach sahen wir einen Film über die evangelikalen und radikalen Christen in Amerika. Viele Konfirmanden waren schockiert über die Methoden, mit denen Kinder von ihnen manipuliert werden. Der Tag ging wie üblich weiter.

In der Mittagspause trafen die Fußballteams Lalalalaleiter und Girlpower im Halbfinale aufeinander (4:0). Als Alternative hätten die Konfis auch im kleinen Tagesraum „chillen“ können. Die Konfis bringen ihre Schlafsäcke und Decken und können bei ruhiger Musik entspannen.

Die heutigen Klausuraufgaben handelten nicht wie üblich von der heutigen Religion, sondern bereiteten unter anderem das morgige Tauffest vor. Heute Abend wird natürlich auch das EM-Halbfinalspiel zwischen Deutschland und Italien gezeigt, was (bisher) für gute Stimmung unter den Konfis sorgt.

Julian Evers und Christopher Tödt